Unsere Therapien für Sie

Unsere Mitarbeiter werden laufend weitergebildet um Ihre Gesundheit während und vor allem langfristig nach der Therapie zu sichern. Diese Therapien bieten wir Ihnen an.

Krankengymnastik

Krankengymnastische Behandlungstechniken dienen z. B. der Behandlung von Fehlentwicklungen, Erkrankungen, Verletzungsfolgen und Funktionsstörungen der Haltungs- und Bewegungsorgane sowie der inneren Organe und des Nervensystems mit mobilisierenden und stabilisierenden Übungen und Techniken zur Verbesserung der passiven Beweglichkeit, der Muskeltonusregelung sowie zur Kräftigung und Aktivierung geschwächter Muskulatur oder dienen der Behandlung von Folgen psychischer /psychophysischer Störungen im Bereich der Bewegungsorgane. Information, Motivation und Schulung des Patienten über gesundheitsgerechtes und auf die Störung der Körperfunktion abgestimmtes Verhalten (Eigenübungsprogramm) sowie die Schulung des Patienten und ggf. der betreuenden Person im Gebrauch seiner Hilfsmittel sind Bestandteil der Leistung. Vorbereitende und ergänzende Maßnahmen der physikalischen Therapie können in Kombination zur Erreichung eines Therapiezieles zur Anwendung kommen.
(Leistungsbeschreibung, Rahmenvertrag VDAK 1.Sept.2002)

Krankengymnastik nach Bobath

Die Methode wurde von Berta Bobath, Physiotherapeutin und ihrem Mann, Dr. Karel Bobath, Neurologe, entwickelt. Nach dem Bobath – Behandlungskonzept werden Säuglinge und Kinder behandelt, die aufgrund einer Entwicklungsverzögerung, einem Verdacht auf frühe Hirnschädigung oder einer frühe Hirnschädigung in Ihrer Bewegung eingeschränkt sind. Auch erwachsene Patienten mit Hirnschädigung (wie z.B. Schlaganfall, Parkinson oder Querschnitt) werden nach dieser Therapierichtung behandelt. Während der Behandlung lernt der Patient unter den Händen des Therapeuten normale Bewegungsabläufe am eigenen Körper kennen. Die durch die Schädigung vorhandenen abnormen Haltungs- und Bewegungsmuster müssen gehemmt werden, damit willkürliche koordinierte Bewegungen ausgeführt werden können. Die Schulung der Kopf- und Rumpfkontrolle, Gleichgewichtsreaktionen, Gleichgewichtsübertragungen von einer auf die anderer Körperseite, stehen im Vordergrund der Behandlung. Die ärztliche Verordnung ist bei Patienten der gesetzlichen Krankenkassen unter „KG – ZNS“ möglich.
Quelle: http://www.zvk-bay.de

Krankengymnastik am Gerät

Gerätegestützte Krankengymnastik (KG-Gerät) dient der Verbesserung bez. Normalisierung der Muskelkraft, der Kraftausdauer, der alltagsspezifischen Belastungstoleranz, sowie funktioneller Bewegungsabläufe und Tätigkeiten im täglichen Leben. Behandlungen von Patienten bei chronischen degenerativen Skeletterkrankungen sowie posttraumatischen oder postoperativen Zuständen der Extremitäten oder des Rumpfes.

Zum Beispiel bei:

  • Muskeldysbalance
  • Krankheitsbedingte Muskelschwäche
  • Periphere Lähmungen

CMD (cranio- mandibuläre- dysfunktion)

Die CMD umfasst alle schmerzhaften und nicht schmerzhaften Zustände, die auf strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Kiefergelenke und der Kiefergelenksmuskulatur zurückzuführen sind. Symptome wie z. B. Kaumuskelschmerzen, Kiefergelenksgeräusche, Kopf-, Nacken-  Gesichtsschmerzen, Hörstörungen u.v.m. können aufgrund von Kiefergelenksproblemen auftreten. Zur zahnmedizinischen Behandlung sollte besonders bei chronischen Fällen, eine kompetente manualtherapeutische Behandlung begleitend durchgeführt werden. Durch Behandlungstechniken wie manuelle Mobilisation, Massage und Eigenübungen wird die Muskelspannung gesenkt, die Kiefergelenke entlastet und die Koordination der Kiefergelenksbewegung wieder hergestellt. Die Verordnung Manuelle Therapie (MT), zur Behandlung einer CMD  kann sowohl vom Zahnmediziner, als auch vom Hausarzt und anderen Fachärzten verordnet werden.

Therapie D1

Standardisierte Kombination von drei oder mehr Maßnahmen der Physiotherapie bei Vorliegen komplexer Schädigungsbilder zur Erreichung eines therapeutisch zweckmäßigen Synergismus durch deren Einsatz in einem direkten zeitlichen Zusammenhang in derselben Praxis. Der Schwerpunkt bei der Standardisierten Heilmittelkombination liegt insbesondere bei der Behandlung aktiver/passiver Bewegungseinschränkungen mit Maßnahmen der Bewegungstherapie wie Krankengymnastik oder Manueller Therapie. Die therapeutische Wirkung der standardisierten Heilmittelkombination beruht in ihrer Gesamtheit auf der Grundlage des Wirkprinzips jeder einzelnen Maßnahme unter Ausnutzung der sich ergebenden Synergieeffekte.
Quelle: (Rahmenvertrag VDAK 1.Sept.2002)

Elektrotherapie

Elektrobehandlung mit feststehenden Impulsparametern, Elektrobehandlung unter Verwendung konstanter galvanischer Ströme oder von unterschiedlichen Impulsströmen wie niederfrequente Reizströme (z. B. diadynamische Ströme) und mittelfrequente Wechselströme mit individuell eingestellten Stromstärken und Frequenzen oder Amplituden sowie frequenzmoduliert bzw. auch kombiniert appliziert, zur Durchblutungsförderung, Schmerzlinderung, Muskeltonusregulation (Detonisierung oder Tonisierung), Stoffwechselsteigerungen, Abschwellung sowie vegetativer Stimmulation.
Quelle: (Leistungsbeschreibung, Rahmenvertrag VDAK 1. Sept.2002)

Fango

Wärmepackung: Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile mit erhitzten Paraffin-Peloid- Gemischen oder mit wasserhaltigen Peloiden, z. B. Moor, Fango oder Schlick zur Applizierung intensiver Wärme mit der therapeutischen Zielsetzung starker Hyperämisierung, Stoffwechselsteigerung, Schmerzlinderung, Detonisierung hypertoner Muskulatur sowie reflektorischer Reaktionen auf tieferliegende Organe. Warmpackungen sind in der Regel aber insbesondere in Verbindung mit krankengymnastischen Behandlungsformen oder Massagen im Zusammenhang angezeigt.
Quelle (Leistungsbeschreibung, Rahmenvertrag VDAK 1.Sept.2002)

Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Spezialform der Massage mit sehr weicher Grifftechnik. Die Lymphgefäße werden aktiviert und das Ödem in Abflussrichtung entstaut. Die Manuelle Lymphdrainage ist ein Element der Entstauungstherapie die im Weiteren aus Hautpflege, Kommpressionstherapie und Bewegungstherapie besteht.

Zur Anwendung kommt Sie als 2 Phasen Therapie:

  • Phase 1 der Entstauung ( mit manueller Lymphdrainage und Bandage)
  • Phase 2 der Erhaltung und Optimierung ( mit manueller Lymphdrainage und Kompressionsstrümpfen)

Die Manuelle Lymphdrainage / Entstauungstherapie wird bei folgenden Krankheitsbildern erfolgreich eingesetzt: Lymphödemen (z. B. nach Brustkrebsoperationen), Lipödemen, chronisch venöser Insuffizienz, als ergänzende Therapie bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Traumatischen und postoperative Ödeme. Die ärztliche Verordnung ist bei Patienten der gesetzlichen Krankenkassen, abhängig von der Diagnose unter MLD 30, MLD 45 oder MLD 60 möglich.

Manuelle Therapie

Manuelle Medizin ist ein Überbegriff für:

  • Manuelle Therapie: Der von Physiotherapeuten angewandte Teil der Manuellen Medizin
  • Chirotherapie: Der von Ärzten angewandte Teil der Manuellen Medizin
  • Chiropraktik: Von Heilpraktikern angewandte Techniken der Manipulationen Die Manuelle Therapie ist eine Untersuchungs- und Behandlungstechnik (ohne technischen Geräte). Sie befasst sich mit dem Auffinden und Behandeln von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat. In der schmerzfreien Behandlung wird die normale Funktion bzw. das Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln und Nerven unterstützt und (wenn möglich)wiederhergestellt. Dazu können sowohl passive Techniken durch den Therapeuten als auch aktive Übungen des Patienten zur Eigenmobilisation und auch gegebenenfalls zur Kräftigung und Stabilisation (Medizinisches Funktionstraining/KG Gerät) zum Einsatz kommen. Der Manualtherapeut leitet in Ergänzung zu seinen therapeutischen Handgriffen den Patienten zu Eigenübungen für zu Hause an, die das manualtherapeutische Konzept sinnvoll ergänzen. Wann kann die Manuelle Therapie angewendet werden? Grundsätzlich kann die Manuelle Therapie bei allen reversiblen Funktionsstörungen am Bewegungsapparat angewendet werden.
  • bei Bewegungseinschränkungen nach Ruhigstellung
  • bei akuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat, besonders der Wirbelsäule
  • zur Entlastung und Unterstützung des Heilungsprozesses bei schmerzhaften Gelenken (Rheuma, Arthritis u.a.)
  • bei herabgesetzter Belastbarkeit von Gelenken und Muskulatur (Muskelfunktionstraining/KG Gerät)

Massagen

Manuelle Anwendung der Massagegriffe, zulässig sind alle Formen der klassischen Massage und entsprechend andere Techniken, wie Bindegewebs-, Reflexzonen-, Segment-, Periost- und Colonmassage.
Quelle: http://www.zvk-bay.de

PNF: Proprioceptive Neuromuskuläre Facilitation

Das Zusammenspiel von Nerv und Muskel wird erleichtert, durch Stimulation von „Bewegungsfühlern“(Rezeptoren). Es wurden definierte Bewegungsmuster entwickelt, die den Alltagsbewegungen entsprechen. Sie werden in definierter Weise in Gang gesetzt und orientieren sich an den Alltagsfunktionen, wie z.B.:

  • Aufstehen
  • Gehen / Treppe steigen
  • An und Auskleiden
  • Essen, Schlucken, Sprechen, Atmen

Die PNF Methode findet Anwendung bei allen Störungen des Bewegungs- Stützapparates aus allen klinischen Bereichen:

  • Schlaganfall, Multiples Sklerose, Morbus Parkinson, Querschnittslähmung etc.
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Rheumatoide Erkrankungen
  • Operationen der Gelenke, sowie traumatisches Geschehen
  • Sportunfälle, etc.

Mittels gezielter therapeutischer Hilfestellung (Veränderung der Wahrnehmung) wird dem Patienten der Zugriff auf seine Bewegungsreserven erleichtert. Durch die wiederholte Stimulation der „Bewegungsfühler“(Rezeptoren) in immer neuen Situationen kann sich der Körper allmählich näher an die realen Alltagssituationen anpassen. Der Patient lernt auf diesem Wege seine Koordination, d.h. die automatische Steuerung der Haltung und Bewegung zu verbessern. Die ärztliche Verordnung ist bei Patienten der gesetzlichen Krankenkassen unter „KG – ZNS“ möglich.

Hinweis: Aktuell können wir diese Therapie nicht anbieten, da die dafür zuständige Therapeutin sich in Mutterschutz befindet. Wir bitten für Ihr Verständnis.

Triggerpunkttherapie

Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter „myofaszialer Triggerpunkte“. Diese sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome sollen auf derartige Muskulaturverhärtungen zurückzuführen sein.

So ist bspw. ein myofaszialer Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel (M. trapezius), der Schmerzen im Hinterkopf/Schläfenbereich auslösen (triggern) kann, auch in den meisten Fällen der Auslöser für jene Schmerzbilder. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion/Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern sowie die anschließende nachhaltige Prophylaxe dieser dauerhaft verkürzten oder fehlbeanspruchten (ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand, etc.) Muskeln. Als Möglichkeiten bieten sich je nach betroffenem Muskel an: spezifische manuelle physiotherapeutische Behandlungstechniken, Behandlung durch Akupressur (teilweise auch in Selbstbehandlung möglich), Nadelungen des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln (Dry Needling) oder durch Injektion eines Lokalanästhetikums in den Triggerpunkt, aber auch eine Triggerstoßwellentherapie.
Quelle: Wikipedia

Kompressionsbandagierung

Kompressionsbandagierung einer Extremität Spezielle Kompressionsbandagierung im Anschluss an die manuelle Lymphdrainage und der ggf. notwendigen Bewegungstherapie zur Erhaltung und Sicherung der entödematisierenden Effekte der Behandlung.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • schmerzlose oder schmerzhafte, zeitweise bzw. vorübergehende lymphatische/ lymphostatische Schwellungen
  • chronisch schmerzlose oder schmerzhafte länger bestehende bzw. dauerhafte manifeste Lymphödemen mit Sekundarschäden an Haut und Unterhautgewebe (auch mit Bewegungseinschränkungen, Stauungsdermatosen)

Die Kompressionsbandagierung kommt nur in Betracht:

  • wenn noch keine Kompressionsbestrumpfung vorhanden ist.
  • wenn noch eine Ödemreduktionsphase besteht.
  • bei komplizierten Ödemen, wenn die Kompressionsbestrumpfung allein nicht ausreicht.

Leistung:

  • Vorbereiten und Anlegen der Kompressionsbandage an der jeweiligen Extremität einschl. Hand bzw. Fuß (die Vergütung der Leistung gilt für jeweils eine Extremität; bei zwei oder mehr Extremitäten wird die Leistung entsprechend zusätzlich vergütet.
  • Beratung des Patienten.

Quelle: Rahmenvertrag des ZVK

Schlingentisch

Extension, Traktion auch mit Schlingentisch: Unter dieser Bezeichnung wird die Behandlung mit dosierter Zugkraft auf die Gelenke der Extremitäten und der Wirbelsäule zur Vorbereitung krankengymnastischer Behandlungen verstanden. Die Wirkung der Traktion bestimmt der Physiotherapeut durch Kraftansatzpunkt, Zugrichtung und durch entsprechende Gelenkstellung. Hier wird eine Druckminderung und Entlastung der Gelenke und ggf. komprimierter Nervenwurzeln angestrebt. Auch eine Muskeldetonisierung kann erreicht werden.
Quelle: Leistungsbeschreibung, Rahmenvertrag VDAK

Skoliose Schroth

Die Skoliose ist eine teilfixierte Seitverbiegung der Wirbelsäule mit Verdrehung der Wirbelkörper und besonders bei der idiopathischen Skoliose mit der Bildung eines Flachrückens. Die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach SCHROTH ist eine deformitätsspezifische Rückenschule, welche den oben genannten Veränderungen entgegenwirkt.

Dies geschieht durch: Nachgewiesenermaßen vergrößert tägliches, intensives Training, besonders in der jugendlichen Wachstumszeit, ein für den Patienten optimales Haltungsbewusstsein. Die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach SCHROTH wurde von Katharina Schroth zwischen 1910 und 1920 entwickelt und ab 1921 erfolgreich im eigenen Institut an Patienten angewendet. Aus der seit 1988 eingerichteten Forschungsabteilung der Katharina-Schroth-Klinik liegt mittlerweile eine Anzahl wesentlicher Publikationen vor, welche vor allem die krankengymnastische Behandlung von Skoliosepatienten betreffen.

  • aktive Haltungskorrektur von Wirbelsäule und Brustkorb unter Berücksichtigung aller vorhandenen Krümmungen
  • Veränderungen des Haltungsgefühls durch selbständige Wiederholung der Haltungskorrekturen, durch reflektorische Aktivierung der korrigierenden Haltungsmuskulatur und durch submaximale Spannung der Haltungsmuskulatur in optimaler Korrektur
  • Unterstützung der Haltungskorrektur durch die Korrektur-Atmung, welche über den langen Rippenhebel eingesunkene Rumpfanteile zu füllen vermag, das skoliotische Atemmuster korrigiert und die sagittale Atemexkursion entgegen dem Flachrücken

Ultraschall

Behandlung zur gezielten regionalen Erwärmung tiefer gelegener Gewebsschichten (insbesondere Muskulatur, Knochen, Gelenksstrukturen) mit hochfrequenten mechanischen Schwingungen (Longitudinalwellen) mit einer Frequenz von 800 – 3000 kHz zur Schmerzlinderung, positive Beeinflussung von subakuten und chronischen Entzündungen und Reizungen, Lösung von Gewebsverklebungen, Gewebeauflockerungen und zur lokalen Muskeldetonisierung.
Quelle: Leistungsbeschreibung, Rahmenvertrag VDAK

Wärmetherapie

Behandlung mit gestrahlter oder geleiteter Wärme durch unmittelbare Erwärmung.

Therapeutische Wirkung:

  • Arterielle Hyperämie, Stoffwechselsteigerung, dadurch auch entzündungshemmend.
  • Muskeldetonisierung.
  • Verbesserung der Dehnfähigkeit von bindegewebigen Strukturen.
  • Reflektorische Reaktionen auf innere Organe.
  • Schmerzdämpfung.
  • Vegetativ/psychische Entspannung bei großflächiger Wärmeapplikation.
  • Als ergänzendes Heilmittel zu anderen physikalischen Maßnahmen zur Wirkungssteigerung.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Schmerzen im Bereich des Bewegungssystems, bei Akzeptanz von Wärme.
  • Muskelverspannungen.
  • Schmerzen im Bereich innerer Organe, bei Akzeptanz von Wärme.

Therapieziel:

  • Schmerzdämpfung.
  • Muskeldetonisierung und verbesserte Dehnfähigkeit bindegewebiger Strukturen.
  • Verbesserung der Durchblutung.

Kältetherapie

Behandlung mit lokaler Applikation intensiver Kälte in Form von Eiskompressen (in Eiswürfel getauchte bzw. mit Eiswürfeln gefüllte oder mit Salzwasser gefrorene Frottiertücher), tiefgekühlten Eis-/Gelbeuteln (in strapazierfähiger Plastikfolie eingeschweißte gelartige Silikatmasse), direkte Abreibung (Eismassage, Eiseinreibung), Kaltgas und Kaltluft mit entsprechenden Apparaturen sowie Eisteilbädern in Fuß- oder Armbadewannen.

Therapeutische Wirkung:

  • Dämpfung von Entzündungen.
  • Herabsetzung der Nervenleitgeschwindigkeit mit Hemmung der Nozizeptoren.
  • Anregung der Aktivität der Muskelspindeln mit Muskeltonuserhöhung bei kurzzeitigem Kältereiz.
  • Minderung der Aktivität der Muskelspindeln mit Muskeltonussenkung bei länger dauerndem Kältereiz.

Schädigungen/Funktionsstörungen:

  • Schwellung, Reizung und/oder Entzündung, posttraumatisch, postoperativ, entzündlich.
  • Schmerzen.
  • Spastische Paresen (länger dauernder Kältereiz).
  • Schlaffe Paresen (kurzfristiger Kältereiz).

Therapieziel:

  • Schmerzlinderung.
  • Muskeltonusregulation.
  • Minderung einer Schwellung, Reizung, Entzündung.

Quelle: Rahmenvertrag Physiotherapeuten des VdAK/AEV